Emily lives loudly
[Rezension]



Verliebe dich in den besten Freund deines Bruders! Ausgerechnet über dieses Klischee möchte die siebzehnjährige Emily einen Film drehen. Und ganz klar selbst die Hauptrolle darin übernehmen. Nicht so klar ist allerdings, was daraufhin passiert. Wer könnte denn auch ahnen, dass Klischees nicht immer klischeemäßig verlaufen und dass dunkle Geheimnisse selbst dann ans Licht kommen, wenn man es mehr als alles andere verhindern will … Und wieso taucht Austin, der gutaussehende, aber absolut nicht vertrauenswürdige Bad Boy der Schule, plötzlich überall da auf, wo Emily ist? Aber ihr Blog heißt ja nicht umsonst »Emily lives loudly« und ist der perfekte Ort, um das alles sich und den anderen zu erklären. (Verlag)








Autor: Tanja Voosen
Genre: Jugendbuch

Reihe: Einzelband


Format: eBook
Seiten: 340
Preis: €3,99[D]
ISBN: 9783646600728







An Emily lives loudly hatte ich keine besonderen Erwartungen. Es klang für mich nach einer guten Liebesgeschichte für zwischendurch und ich wollte mich einfach mal davon überraschen lassen.


Ich bin anfangs nicht ganz so gut in die Geschichte hineingekommen. Die Protagonistin Emily ist mir sehr sympathisch und ich habe gerne über sie und ihren Blog gelesen und auch der Schreibstil war eigentlich ganz gut. Allerdings konnte es mich einfach nicht packen und ich hatte keine Lust weiterzulesen. Deswegen habe ich mit der Geschichte auch erst einmal ein paar Tage pausiert. Danach habe ich wieder mal ein paar Seiten weitergelesen und dann wurde es auch besser. Es passieren ein paar Sachen, die Spannung erzeugt haben und irgendwann wollte auch ich dann endlich wissen, wie es ausgeht. Zwischendurch war mir die Handlung immer mal wieder zu langatmig oder auch zu verwirrend. Ich musste sehr oft erst einmal nachdenken welcher Name zu welchem Charakter gehört, besonders da sich manche Namen auch ähneln. Abgesehen davon war es eine ganz süße Liebesgeschichte. Die Entwicklung und das Ende habe ich vorher auch nicht so erwartet. Ich fand es nur sehr schade, dass sie sich nicht so flüssig lesen ließ. Gerade das erwarte ich bei solchen Liebesgeschichten immer. Einen großen Pluspunkt habe ich allerdings noch: Die Autorin hat es erfolgreich geschafft, eine gute Portion Humor in die Geschichte hineinzuschreiben. Auch die vielen Erwähnungen von Fandoms wie Harry Potter haben mich sehr gefreut.


Insgesamt eine sehr humorvolle Liebesgeschichte für zwischendurch. Allerdings hätte ich mir einen besseren Lesefluss gewünscht.

                                 






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